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Stadtgespräch zum Thema „Inklusion und Digitalisierung“ am 04.06.2019

Wir wollen den Dialog über die Themen der Ev. Stiftung Alsterdorf in Hamburg stärken. Deshalb veranstaltet der Förderkreis die Veranstaltungsreihe »Stadtgespräche«, bei der namhafte Referenten mit Gästen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft ins Gespräch kommen.

04.06.2019: Inklusion und Digitalisierung

Der Förderkreis der Ev. Stiftung Alsterdorf lud zum 11. Mal zu seiner Veranstaltungsreihe „Stadtgespräche“ ein. Diesmal stand die Podiumsdiskussion unter dem Titel „Inklusion und Digitalisierung: Mehr Selbstbestimmung durch digitale Innovationen?!“. Neben Stiftungsvorstand Hanns-Stephan Haas bereicherten das Podium Joanna Schmölz, Digitalstrategin der Stadt Hamburg, Kerrin Stumpf, Geschäftsführerin des Elternvereins Leben mit Behinderung und Henning Vöpel, Geschäftsführer des HWWI in Hamburg. Peter Wenig, Autor beim Hamburger Abendblatt moderierte eine spannende Diskussion zu den Chancen einer erhöhten Selbstbestimmtheit und Autonomie durch zunehmende Digitalisierung.

Veränderte Kommunikation, die Chancen von Vernetzungsmöglichkeiten und die Egalisierung durch soziale Medien bedeuten für Menschen mit Behinderung an vielen Stellen eine Kommunikation auf Augenhöhe. Auf der anderen Seite führt bei allen Nutzerinnen und Nutzern Angst vor Mobbing wiederum zum Rückzug in die analoge Welt. Laut einer Studie nehmen beispielsweise 2/3 der Schüler in den sozialen Medien eine extreme Beleidigungskultur wahr. Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, den digitalen Raum so zu schützen, dass die Chancen der Digitalisierung einhergehen mit dem Schutz der Würde aller Nutzer, ob mit oder ohne Behinderung.

Gut 50 Gäste folgten der Einladung zu diesem Stadtgespräch, das in der 20. Etage der Tanzenden Türme in der Wirtschafskanzlei Osborne Clarke stattfand. Nach einer lebendigen Diskussion gab es noch genügend Raum zum persönlichen Austausch.

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