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Alsterdorfer Gespräch 2026: Inklusion und seelische Gesundheit

Niemand fällt durchs Netz

Inklusion und seelische Gesundheit im Alsterdorfer Gespräch in der Kirche St. Nicolaus

Gelungene Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Hürden im System, Optimierungswahn und das „gelungene Leben“ – im Alsterdorfer Gespräch des Förderkreises der ESA ging es um Inklusion und seelische Gesundheit.

Klar ist: Psychische Erkrankungen sind oft nicht sichtbar und werden immer noch stigmatisiert. Es fällt uns leichter, beim Arzt anzurufen, weil wir uns den Fuß verstaucht haben oder erkältet sind – doch es fällt uns schwer zuzugeben, wenn es uns seelisch nicht gut geht und Hilfe anzunehmen.

Die ESA hat sich in der Unternehmensstrategie bis 2028 das Ziel gesetzt, das Feld psychische Gesundheit auszubauen. Denn: Jeder, der Unterstützung benötigt, soll sie bekommen. Das gehört zu unserem Verständnis von Inklusion.

Begrüßt wurden die Gäste durch das Vorstandsduo des Förderkreises Uwe Mletzko und Ralf Sommer. Danach stellten sich die Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion vor: Annika Frisch, Genesungsbegleiterin, Dr. Astrid Jörns-Presentati, Projektleiterin für die Umsetzung des Psychiatrieplans der Sozialbehörde, Dr. Benjamin Klatt, Leitender Arzt des Bereichs teilstationäre ambulante Behandlung der Heinrich Sengelmann Kliniken, Prof. Dr. Matthias Lemke, Geschäftsführer und ärztlicher Direktor der Heinrich Sengelmann Kliniken und Pastor Uwe Mletzko als Vorstandsvorsitzender der ESA.

Gemeinsam diskutierte das Podium über Hürden im Zugang zum medizinischen Versorgungssystem, echte Teilhabe, Scham und Stigmatisierung, Angebotsknappheiten und einen Optimierungswahn des eigenen Lebens.

Pastor Uwe Mletzko; Vorstand Förderkreis der Ev. Stiftung Alsterdorf e.V. sowie Vorstandsvorsitzender Ev. Stiftung Alsterdorf: „Ich freue mich, dieses Jahr zum wiederholten Male das Alsterdorfer Gespräch mit dem Förderkreis veranstalten zu dürfen. Das Thema Inklusion und seelische Gesundheit liegt uns im Vorstand sehr am Herzen. Gelungene psychische Versorgung ist essenzieller Teil einer inklusiven Gesellschaft.“

Seit 1975 setzt sich der Förderkreis an der Seite der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA) für eine inklusive Gesellschaft ein. Ob tatkräftig mit der Finanzierung innovativer Stiftungsprojekte oder im Rahmen von öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen, wie der Reihe „Alsterdorfer Gespräche”: Der Förderkreis versteht sich dabei immer als Dialogpartner, der Netzwerke schafft und Impulse für Themen und Projekte gibt.

Wir danken für die freundliche Unterstützung:

 

 

 

 

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